DEZEMBER 2005 REIME GEDICHTE GESCHICHTEN VON MISS ZAUBERBLUME-MAGICFLOWER

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REIME GEDICHTE GESCHICHTEN 2005

VON MISS ZAUBERBLUME-MAGICFLOWER

DEZEMBER 2005

Adventsgedichte und Weihnachtsgedichte

 

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 01 DEZEMBER 2005 Der Zug in der Ferne02 DEZEMBER 2005 Der L�we im K�stchen03 DEZEMBER 2005 Eichh�rnchen springen04 DEZEMBER 2005 Auto ganz langsam05 DEZEMBER 2005 Nikolaus-Geschenk06 DEZEMBER 2005 Nikolaus-Stiefel in rot07 DEZEMBER 2005 Klee wartet08 DEZEMBER 2005 Stern leuchtet heiter09. DEZEMBER 2005 Dee10.DEZEMBER 2005 Dee11DEZEMBER 2005 Dee12.DEZEMBER 2005 Dee13.DEZEMBER 2005 Dee14.DEZEMBER 2005 Dee15.DEZEMBER 2005 Dee16.DEZEMBER 2005 Dee17.DEZEMBER 2005 Dee18.DEZEMBER 2005 Dee19.DEZEMBER 2005 Dee20.DEZEMBER 2005 Dee21.DEZEMBER 2005 Dee22.DEZEMBER 2005 Dee23.DEZEMBER 2005 Dee24.DEZEMBER 2005 Dee          

01 DEZEMBER 2005 Der Zug in der Ferne

 

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    Der Zug in die Ferne
    � Zauberblume, Muenchen, 2005-12-01
     
    Marco ist beeindruckt vom Zug-Gebrause.
    Wenn er �ber Br�cken donnert und f�hrt.
    Wenn das Signal man h�rt bis zu Hause.
    Und weiss , der Zug sich von der Ferne ern�hrt.
     
    Am Bahnsteig-Gel�nde w�nscht Marco sich.
    Komm lieber Zug, ach nimm mich mit.
    Leider f�hrt er an ihm vorbei und ich.
    Verspreche, wir fahren einmal mit.
     
    Der Zug f�hrt mit Marco dahin.
    Und die Ferne ist sein Ziel.
    Marco darf heute mitfahren, zur Tante.
    Um zu besuchen auch andere Verwandte.

     

    Der L�we im K�stchen
    � Zauberblume, Muenchen, 2005-12-02

    Im Tierpark war es wundersch�n.

    Marco konnte viele Tiere sehn.
    Lieber L�we laufe bitte nicht fort.
    Du hast ein Eigenes Gehege dort.
     
    Das L�wen-Baby gefiel Marco gut.
    Was sich auf dieser Welt so auftut.
    Es war so lustig und es purzelte herum.
    Der Zoo ist ihr Welt-Zentrum.
     
    Im K�stchen taucht der L�we auf.
    Als Erinnerung an hierauf;
    Denkt Marco an den L�we im Zoo.
    Sein L�we ist aus Schokolade, das macht ihn froh.

     

     
    Eichh�rnchen springen
    � Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-12-03
     
    Eichh�rnchen sie springen.
    Von Ast zu Ast ohne Bammel.
    Im Herbst die V�gel singen.
    Unser Eichh�rnchen N�sse sammelt.
     
    Durch gr�nes Blattwerk versteckt.
    L�uft aus den Stamm hinauf.
    Wenn die Welt es neckt.
    Macht es einen Weitsprung obenauf.
     
    Im Winter sucht es die versteckten N�sse.
    Besucht beliebte Futterpl�tze.

    Hinterl�sst im Schnee Abdr�cke der F�sse.

    Liebt das Leben mit Freude ohne Hetze.

     

    Auto ganz langsam
    � Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-12-04
     
    Gem�chlich zuckelt das Automobil.
    Durch die Stra�en.
    Die Fortbewegung war das Ziel.
    Gem�tlichkeit mit Ma�en.
     
    Vier R�der braucht es zum Bewegen.
    Das Lenkrad ordert den Weg.
    F�r die Schnelligkeit der erste Segen.
    F�r die Zukunft ein kleiner Steg.
     
    Die Luftverpestung, die nimmt leider zu.
    Es hilft dem Neugierigen dieser Welt.
    Es knattert und rattert ohne ruh.
    Nur leider kostet es uns zuviel Geld.

     

    Nikolaus-Geschenk

    � Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-12-05
     
    Oh Weihnachtsmann was ist geschehen?
    Deine Stimme klingt so traurig und allein.
    Waren die St�rme so stark am Wehen?
    Oder welches kann die Ursache sein?
     
    "Ich!", so fing er an, der Weihnachtsmann.
    "Ich, wollte mich eigentlich nicht beklagen.
    Mein R�cken ist m�de und ach so krank.
    Ich muss alle weil die schweren Pakete tragen."
     
    "Sicher, die Kinder wollen Freude empfinden.
    Vergessen dabei die Liebe und das Herz.
    Ich habe niemals ein Geschenk bekommen.
    Das erf�llt mich mit gro�em Schmerz."
     
    "Oh Weihnachtsmann verliere nicht den Mut.
    Lieder und Gedichte sind doch f�r dich.
    Die Kinder haben Respekt vor Dir, ein wertvolles Gut.
    Und beim n�chsten Mal ein Geschenk sicherlich."
     
    Im Kinderzimmer im Regale versteckt
    Bei einem kleinen Kinde, denn es dachte daran.
    Lag hergestellt aus Zucker  ein Konfekt.

    Ein Geschenk nur f�r den Weihnachts-Mann.

     

    Nikolausstiefel in rot

    � Zauberblume, Muenchen, 2005-12-06
     
    Des Morgens als ich aufwachte.
    Ging ich rasch zu der T�r.
    Und sieh was da mich anlachte.
    Es war ein roter Stiefel von mir.
     
    Frisch geputzt hatte ich ihn hinausgestellt.
    Den gr��ten Stiefel den ich fand.
    Gestern Abend, da war es nicht mehr hell.
    Heute war er verziert mit einem Schleifenband.
     
    Oh, du lieber Heiliger Nikolaus.
    Wie jedes Jahr kommst du vorbei.
    Ich lass dich wieder herein in mein Haus.
    Dann bringst du feine Leckerei.

     

    Klee wartet

    � Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-12-07
     
     
    Mit Schnee bedeckt sind die Auen.
    Kinder lieben das wei�e Winterkleid.
    Nur die gr�ne Klee wartet aufs Tauen.
    Bald kommt wieder die Fr�hlingszeit.
     
    Im Sommer sich unter der Sonne reckt.
    Der Klee zwischen dem gr�nen Gras.
    Jetzt ist er unter Pulverschnee versteckt.
    Wartet auf das erste Fr�hlings-Nass.
     
    Winterm�rchen im wei�en Kleid.
    Kristall glitzert des Himmels Schnee.
    Tr�umende Weihnachts-Zeit.

    Flattert umher die Weihnachts-Fee.

     

    Stern leuchtet heiter
    � Zauberblume, Muenchen, 2005-12-08
     
    Stern du leuchtest in der Nacht.
    Hast leider keinen eigenen Schein.
    Die Helligkeit hat die Sonne gemacht.
    Gerade deshalb lade ich dich ein.
     
    Komm �ber mein Haus und leuchte heiter.
    Schenk uns den vertrauten Schein.
    Die Welt sie dreht sich weiter.
    Ich lass dich in mein Herz hinein.
     
    Wenn die Dunkelheit hereinbricht.
    Dann leuchtest du am klaren Himmel.
    Wenn die Sonne bringt das Licht.
    Dann legst du dich schlafen ohne Lichterflimmern.

     

     

    Schneekristalle so k�hl

    � Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-12-07
     
    Schneekristalle sind wie Bl�ten.
    Zerbrechlich, liebreich doch k�hl
    Sie wollen die Frostigkeit h�ten.
    Bis in die Spitzen mit frischem Gef�hl.
     
    Schneekristalle Gedankenverloren.
    Verschlafene Knospen sind kalt.
    Tr�stende Sonnenstrahlen neu geboren.
    Brechen sich im gl�sernen Wald.
     
    Schneekristalle vom Himmel fallen.
    Licht schwebt eingefangen im kalten Schein.
    Unter Kuppeln wei�gl�nzendes Wohlgefallen.
    Lasst die Zauberwelt in dein Herz hinein.
     
    Vom Frost die Sch�nheit z�hlt.
    Einzelne Bl�ten haben die M�glichkeit
    Den Augenblick verrinnend gew�hlt.
    Das Schneebl�hen macht sich im Winter breit.

     

    Haiku: Lebkuchen

    � Zauberblume, 2005-12-10

    Lebkuchen lecker

    Honig, Mandeln und Zucker

    Es macht leider dick

     

     

    WEIHNACHTS-PLAETZCHEN

    von Miss Zauberblume-Magicflower

    LEBKUCHEN-REZEPTE

     

    Komet strahlend
    � Zauberblume, 2005-12-11
    Strahlend hell
    Von Dunkelheit umh�llt.
    Wunschtraum erf�llen.
    Leuchtender Gesell

     

    Mond
    � Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-12-05
     
    Luna der Mond wirkt unheimlich anziehend.
    Doch gleichzeitig ist er unvorstellbar fern.
    Vom immerw�hrenden Wind die Wolken fliehend.
    Geheimnisvolle Himmelsscheibe will uns fordern.
     
    Mal schlank, mal kreisrund oder verschwunden.
    So wandert er durch die dunkle Nacht.
    Mondphasen den Zyklus bekunden.
    Der Sternen-Himmel �ber ihn wacht.
     
    Silbern rund dein Vollmond-Gesicht.
    Frau Luna ist f�r jede Form bekannt.
    Tiefdunkel bei Neumond der Himmel ist.
    Wer hat den Mann im Mond erkannt?

     

     

    Wolke im Sonnenlicht
    � Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-12-13
     
    Des Morgens, wenn ich aufstehe.
    Beobachte ich das Erwachen.
    Am fernen Horizont ich sehe.
    Sonnenstrahlen den Tag anwachen.
     
    Zuerst dunkel noch von der Nacht.
    Der Blick aus dem Fenster l�sst mich lauschen.
    Bin ich des Morgens aufgewacht.
    Lass mich von den kommenden Farben berauschen.
     
    Eine kleine, zarte Wolke kam daher.
    Blieb mitten im Sonnenlicht stehen.
    F�r den Wind nicht allzuschwer.
    Liess er die Wolke weiter ziehen.

     

      

     

    Otto der Frosch

    � Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-12-14

     

    Otto, der Frosch, suchte das Gl�ck.
    H�pft drei Schritte vor, zwei zur�ck.
    Er zermartete sich den Kopf oh je
    So machte er sich auf den Weg.
     
    Er fragt den Vogel dort oben auf dem Baum.
    Welches ist dein Gl�ckes Traum?
    Der Vogel tr�llert ihm vor die Waldeslust.
    Ich hab mein Gl�ck auf den Wipfel gesucht.
     
    Er springt weg von seinem Teich.
    Durch die Wiese ins Waldes-Reich.
    Dort fragt er das schlauhe Reh.
    Mein Gl�ck ist der Wald am See.
     
    Die Schafe auf der Wiese m�hen.
    Der Bauer muss sein Feld mit K�rner s�en.
    Der Salamander w�rmt sich auf einem Stein.
    Das ist mein Reich, da will ich sein.
     
    Otto, der Frosch findet das Gl�ck der Anderen.
    Erkennt an seinem Teich nach langem Wandern.
    Als sein Reich und quackt laut verk�ndend.
    Mit Gl�ck will er eine Familie gr�nden.

     

    Vier Kerzen suchen den Anker

    � Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-12-15
     
    Sprach die erste Kerze mit goldenen Schein.
    Ich w�rme und bin doch noch allein.
    Wahrlich, verk�nden wollte ich den Frieden.
    Als mein Licht verlosch, konnte ich nicht siegen.
     
    Zwei Kerzen flackerten eine Woche sp�ter.
    Leider nur ein paar heisse Millimeter.
    Obwohl sich viele im Glauben befinden.
    Zerrann dieser und musste entschwinden.
     
    Drei Kerzen versuchten es aufs Neue.
    Sie sprachen von  Liebe und Treue.
    Sie Flackerten auf und nach kurzer Zeit.
    Ward keine mehr zum Brennen bereit.
     
    Unter Tr�nen setzte sich ein Kind daf�r ein.
    Verteidigte die Menschen und dem goldenen Schein.
    Die vierte Kerze wollte ihr Licht weitergeben.
    Die Entscheidung war unser aller Segen.
     
    Nimm dein Leben in deine Hand.
    Wandere mit offenen Augen durch da Land.
    W�nsche der Menschheit ganz viel Licht.
    Entfalte deine Seele, bereue nichts.
     
    Nimm die Hoffnung auch in schwerster Zeit.
    Finde den Frieden seid dazu bereit.
    Suche den Glauben und halte ihn fest..
    Zeig es mit Liebe es w�rmt dein eigenes Nest..

     

    Schneemann Lachen
    � Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-12-16
     
    Ein Schneemann wurde zum Helde.
    Er sang und pfiff und lachte.
    Auf schneebedecktem Felde.
    Dass die Tiere erwachten.
     
    Sein K�rper aus Schneeball kugelrund.
    Schwarze Kohlenkn�pfe am dicken Bauch.
    Rot seine Nase und schwarz sein Mund.
    Stillhalten das war sein Brauch.
     
    Ein Rabe flog von der Tanne Spitze.
    Amsel, Spatz, Meise flogen �bers Eis.
    Sie setzten sich auf Rute und M�tze.
    Die anderen reihten sich auf im Kreis.

     

    Schlitten auf Bergesh�h
    � Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-12-17
     
    Kalt scheint die Sonne durch das Nebelkleid.
    Die Felder sind mit Eis bedeckt und Schnee.
    Der Winter zeigt sein wei�es Kleid.
    Das Sonnenlicht spiegelt sich im See.
     
    Wenn Blumen sind zugedeckt.
    B�ume ihr Gr�nes abstreifen.
    Der Schneesturm um die Ecke weht.
    Wird der Winter eingreifen.
     
    Der Schlitten wird hervorgeholt.
    Die Skier werden angebunden.
    Von Bergesh�h das M�xchen jolt.

    Der Schneesturm ist entschwunden.

     

    Erinnerung an einen Sommertag 1998
    im Nymphenburger Park
     
    Ente und der Schnuller
    � Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-12-18
     
    Besucher sich im Parke tummeln.
    Die Blumen bl�hten pr�chtig.
    Erklang das Summen gelber Hummeln.
    Der Mensch er f�hlt sich viel zu m�chtig.
     
    Das Kleinkind sich �ber die Br�stung lehnt.
    Sah sich im Wasser spiegeln.
    Sie hatte hunger, sich nach der Flasche sehnt.
    Entnahm den Schnuller um es zu besiegeln.
     
    Enten und Schw�ne schwammen im Kanal.
    Im Nymphenburger Park n�he einer Quelle.
    Da fiel dem Baby, ach wie fatal.
    Der Schnuller in die Wellen.
     
    Potzblitz, waren die Tiere schnell.
    Sie wollten das Futter abpassen.
    Eine Ente war als erste zur Stell.
    Bekamm den Schnuller schnell zu fassen.
     
    Stolz schwamm sie auf dem Wasser dahin.
    Das Kleinkind zappelte mit seinem Beinen.
    Die Ente hatte lustiges im Sinn.
    Das Kind vergass glatt das Weinen.

     

    Kerzenschein im Advent
    � Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-12-19
     
    Die Adventszeit zum vorbereiten.
    Anstimmen auf die Weihnachtszeit.
    Macht hoch die T�r klingt es bei Zeiten.
    Weihnachtslieder mit Verbundenheit.
     
    Vier Wochen lang zeigt die Adventszeit.
    Mit weihnachtlicher Vorfreude allezeit.
    Lass die Lieder erklingen.
    Dann werdet ihr Frieden finden.
     
    K�nnen wir noch warten? Seid dazu bereit.
    Auf die Vorfreude mit Bedacht.
    Nachdenklich stimmende Dunkelheit.
    Der w�rmende Kerzenschein uns anlacht.
     

     

    Der Traum-Weihnachts-Baum
    � Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-12-20
     
    Heute Nacht da hatte ich einen Traum.
    Es stand auf dem Tisch vor mir.
    Mit Kerzen-Glanz ein Weihnachtsbaum
    Darum erz�hl ich es heute dir.
     
    Die roten Kerzen in gro�er Zahl.
    Sie brannten hell hinein in den Raum.
    Ich hatte dies und das zur leuchtenden Wahl.
    Denn ich schm�ckte diesen Weihnachtsbaum.
     
    Zuckerkringel h�ngte ich an dem Ast daran.
    Kleine Zettelchen mit goldener Schrift.
    Darauf stand was man sich W�nschen kann.
    Vielleicht sogar eine Reise mit einem Schiff?
     
    Ein Engel zierte den Baum-Spitze so hold.
    Und unter dem duftenden Baume lagen.
    Kleine und gro�e P�ckchen mit Schleifen Gold.
    F�r jeden etwas, es konnte sich keiner beklagen.
     
    Wie ich so in den Traum hineindachte.
    Erklang ein Gl�ckchen so silberhell.
    Doch als ich des Morgens erwachte.
    Verflog der Traum viel zu schnell.
     
    Ein Zettel lag auf dem Tische vor mir.
    Wenn du artig bist, erf�ll ich dir deinen Traum.
    Es waren Gr��e voll Liebe von dir.
    PS: Im Wohnzimmer steht dein Weihnachtsbaum.

     

    Advent zieht ein
    � Zauberblume, Muenchen, 2005-12-21
    Kaum ist der Herbst vorbei.
    Die K�lte h�lt Einzug ins Land.
    Die Adventszeit zieht ein
    Der Winter h�lt mit fester Hand.
     
    Schneemann steht auf der Wiese.
    Hat eine rote dicke Nase.
    Erklingt des Schlitten Gl�ckleins Ton.
    Erwarten wir Knecht Ruprecht schon.
     
    Wie �berzuckert fern und nah.
    Der Schnee f�llt herab behende.
    Weiss sind G�rten und das Dach.

    Das Jahr neigt sich bald zu Ende.

     

     

    Schlittschuhlaufen  balanciert
    � Brigitte, Muenchen, 2005-12-22
     
    Kinderaugen strahlen, oh du sch�ne Weihnachtszeit.
    Weihnachtslieder mit stimmungsvollen Gesang.
    Geruhsame Tage zur besinnlichen Zeit
    Engelsch�re mit zarten Stimmenklang.
     
    Tannenspitzen bedeckt mit weichem Schnee.
    Mit zarten Schneesternen verziert.
    Schlittschuhlaufen auf dem zugefrorenen See.
    Mit zaghaften Schritten balanciert.
     
    Christmette mit weihnachtlicher Andacht.
    Jesus Christ liegt in der Krippe darein.
    Schimmernde Weihnachtsnacht.

    Niemand braucht alleine zu sein.

     

     

    Eiszapfen am Dach.

    � Brigitte, Muenchen, 2005-12-23

     

    Eiszapfen h�ngen vom Dach.
    Gek�hlt glitzern diese im Sternenlicht.
    Der Mond die Welt bewacht.
    Mit bester Aussicht.
     
    Rauhreif an dem Fenster h�ngt.
    Mein Atem eine �ffnung einhaucht.
    Schneeflocke auf die Erde dr�ngt.
    Geschlossene Schneedecke unverbraucht.
     
    Unser Haus umgeben mit Gem�uer.
    Kuschelne sitzen wir am Kamin.
    Erfreuen uns der W�rme Feuer
    So geht der Winter weiter dahin.

     

     

    Josef und Maria
    � Brigitte, Muenchen, 2005-12-23
     
    In der Krippe mit goldenem Stroh.
    Liegt das Jesuskind mit Liebe bewacht.
    Ein Komet zieht seine Bahn lichterloh.
    Hat die Freude im Herzen entfacht.
     
    Eine kleine Krippe aufgebaut.
    Gleich neben unserem Christbaum.
    Familien sitzen zusammen ganz vertraut.
    Erz�hlen vom Winternachtstraum.
     
    Sp�tabends geht�s zur Christmette.
    Der Glauben hilft uns dabei.
    Mit einer leuchtenden Lichterkette.

    Hinter Fenster mit Glasmalerei.

     

     

     

     

    Tannenbaum du kleiner
    © Brigitte, Muenchen, 2005-12-25
     
    Es war ein kleiner Tannenbaum.
    Wollte erleben einen Weihnachtstraum.
    Das Jahr über nahm keiner von ihm acht.
    Es war ein Krüppelbaum, darüber jeder lacht.
     
    Um ihm herum liegt Müll und Schutt.
    Achtlos hingeworfen vom Menschenhand.
    Abgase verpesten die Luft.
    Sie merken es nicht, sind ohne Verstand.
     
    Kaum tritt der Winter ins Land.
    Ist die Weihnachtszeit nicht mehr weit.
    Suchen sie ein Bäumchen im Tann.
    Eine reine Tanne soll es sein.
     
    Ausgegraben wurde dieser mit Ballen.
    Eingepackt in ein Netz.
    Die Äste nach oben gefangen.
    Abtransportiert aus dem Wald zuletzt.
     
    Schnee bedeckt die Erde mit Frieden.
    Der Tannenbaum erlebte ein Mirakel.
    Nur Liebe kann über die Menschheit siegen.
    Übersehen wurde des Bäumchens Makel.
     
    Weihnachtlich wurde der Baum geschmückt.
    Mit Kugeln, Lametta und Sternen aus Stroh.
    Kinder und Erwachsenen darüber sind entzückt.
    Ein schönes Weihnachtsfest macht jeden froh.
     
     
     

     
     
    Puderzuckerfeiner Schnee
    © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-12-26
     
    Pünktlich zur Weihnachtszeit.
    Hat es die letzten Tage frisch geschneit.
    Puderzuckerfein liegt der Schnee ums Haus.
    Aufgeregt laufen wir hinaus.
     
    Oh ihr Kinder, seht den Schnee.
    Bedeckt sind die Bäume und Hecken.
    Zum Schlittschuhlaufen geht’s zum See.
    Der zugefroren liegt um die Ecke.
     
    Die Tanne versteckt  die grünen Spitzen.
    Mit glänzenden Kerzen sind sie besteckt.
    Der Schneemann bekommt eine Mütze.
    All die Pracht wird mit Schnee bedeckt.
     
    Das Christkind war da zur rechten Zeit.
    Wir sangen Weihnachtslieder.
    Nun treffen wir zur Ferienzeit.
    Zum Erzählen, die Nachbarskinder wieder.
    Zum Erzählen, die Verwandtschaft wieder.
     
    Sturm im Park
    © Brigitte Obermaier, 2005-12-27
     
    Mit Nikolausmütze ging ich durch Park
    Ich wollte nur meine Ohren wärmen.
    Geniessen das Dasein, das macht stark.
    Von der Natur und der Luft schwärmen.
     
    Der Sturm lässt die Äste zusammenklappern
    Mispeln fallen vom Baume herab.
    Schwäne und Graugänse in der Kälte schnattern.
    Der Schnee ist zu wenig, eher zu knapp.
     
    Durch den Nymphenburger Park ein Jogger geht
    Dem Schneemann  auf der Wiese geht es nicht gut.
    Der aufbrausende Sturm durch die Bäume fegt.
    Da verliert der Schneemann seinen Hut.
     
    Christbaum mit Kerzen
    © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-12-28
     
    Kerzen mögen wir immer.
    Tobt der Schneesturm noch schlimmer.
    Besonders an dunklen Dezembertagen.
    Mit eigenen Licht braucht man nicht klagen.
     
    Wir wollen uns darauf freuen.
    Lassen wir uns von Kerzen betreuen.
    Wollen den Christbaum damit schmücken.
    Hören wir der Kinder entzücken.
     
    Kerzen haben eine eigene Sprache.
    Sie halten wärmende Abendwache.
    Darum wollen wir ein Licht anzünden.
    Und den Heiligen Abend verkünden.
     
     
    Herz mit Licht
    © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-12-29
     
    Ich weiss nicht so recht.
    Sind wir des Winter Knecht.
    Die Wochen ziehen dahin.
    Der Nebel zeigt seinen Sinn.
     
    Recht düster ist der Tag.
    Regen macht uns die Plag.
    Die Kälte ist Momentan da.
    Trübsinnige Zeiten machen nichts klar.
     
    Wir sehnen uns nach dem Licht.
    Nach Wärme und Geborgenheit.
    Adventskranz mit vier Kerzen.
    Schont wärmt das Licht unsere Herzen.
     
    Rückblick 2005
    © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-12-30
     
    Rückwirkend gesehen war das Jahr.
    Im großen und ganzen etwas trüb und etwas klar.
    Es wechselten sich ab Sonne und Regen.
    Sturm und Winde umeinanderfegten.
     
    Im Frühjahr  die Blumen konnten sprießen.
    Im Sommer konnten wir die Sonne genießen.
    Der Herbst zeigte seine Blätter ganz bunt.
    Der Winter hielt Einzug zur rechten Stund.
     
    So gesehen war das Jahr für uns eine Wonne.
    Hauptsache es war warm und es schien die Sonne.
    Was noch zu erzählen gab ist besonders klar.
    Ich denke, auch so wird das nächste Jahr
     
    Bereichere dein Jahr
    © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-12-31
     
    Mach dein Jahr nicht zum Argwohn und Groll
    Das Jahr ist lange, nutze es sinnvoll..
     
    Mach dein Jahr nicht negativ zunichte.
    Das Jahr ist zu lange, durchdenke es richtig.
     
    Erfülle dein Jahr mit erkämpften Lohn.
    Verbring dein Jahr nicht mit Spott und Hohn.
     
    Erfülle dein Leben mit lachendem Tanz.
    Das  Jahr verfliegt, lebe es sinnvoll und ganz.
     
    Das Leid setzt sich neben das Lachen.
    Das Jahr ist zu lange um es traurig zu machen.
     
    Das fügbare Jahr braucht der Welle Glück. 
    Nun bereichere dein Jahr Stück für Stück.
      

    Der Zug in die Ferne
    � Zauberblume, Muenchen, 2005-12-01
     
    Marco ist beeindruckt vom Zug-Gebrause.
    Wenn er �ber Br�cken donnert und f�hrt.
    Wenn das Signal man h�rt bis zu Hause.
    Und weiss , der Zug sich von der Ferne ern�hrt.
     
    Am Bahnsteig-Gel�nde w�nscht Marco sich.
    Komm lieber Zug, ach nimm mich mit.
    Leider f�hrt er an ihm vorbei und ich.
    Verspreche, wir fahren einmal mit.
     
    Der Zug f�hrt mit Marco dahin.
    Und die Ferne ist sein Ziel.
    Marco darf heute mitfahren, zur Tante.
    Um zu besuchen auch andere Verwandte.

     

     

     

     

     

    Gedanken in der Adventszeit

     

    Als das erste Kalender-T�rchen aufging.

    Ein Zug aus Schokolade war darin.
     

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    01 Januar 2009 Reime Gedichte Poesie mit Zauberblume

    Lyrik Poesie   2009     mit Zauberblume

             

     

                   

     

     
                     

     Lyrik Poesie     

     
               

     
     Adventskalender öffnen
     © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-11-27
     Jeden Tag ein Türchen öffnen
     oh ist das nicht fein.
     Auf eine Überraschung hoffen.
     Ich lade dich dazu ein.
      
     Fang an mit der EINS.
     Und tägliche öffne eine Tür.
     Dann sage dir, das ist heute meins.
     Die Gedanken schenke ich dir.
      
     Frohe Adventszeit den Menschen.
     Eine besinnliche Zeit soll es sein.
     Für Erwachsene, Kinder, Susi und Hänschen.
     Bald wird es Heilig Abend sein.
      
      
      
     Advent - 1. Advent
     Advent - 1. Advent
     Advent - 1. Advent
     Advent - 1. Advent
      
    1 
     Der Zug in die Ferne
     © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-12-01
      
     Marco ist beeindruckt vom Zug-Gebrause.
     Wenn er über Brücken donnert und fährt.
     Wenn das Signal man hört bis zu Hause.
     Und weiss , der Zug sich von der Ferne ernährt.
      
     Am Bahnsteig-Gelände wünscht Marco sich.
     Komm lieber Zug, ach nimm mich mit.
     Leider fährt er an ihm vorbei und ich.
     Verspreche, wir fahren einmal mit.
      
     Der Zug fährt mit Marco dahin.
     Und die Ferne ist sein Ziel.
     Marco darf heute mitfahren, zur Tante.
     Um zu besuchen auch andere Verwandte.
      
     Gedanken an den ersten Dezember.
     Als das Fenster ging auf.
     Ein Zug aus Schokolade war darinnen.
      
    2 
     Der Löwe im Kästchen
     © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-12-02
      
     Im Tierpark war es wunderschön.
     Marco konnte viele Tiere sehn.
     Lieber Löwe laufe bitte nicht fort.
     Er hatte ein Eigenes Gehege dort.
      
     Das Löwen-Baby gefiel ihm besonders gut.
     Was sich auf dieser Welt so auftut.
     Das war so lustig und es purzelte herum.
     Der Tierpark, das war sein Welt-Zentrum.
      
     Im Kästchen taucht der Löwe auf.
     Als Erinnerung an hierauf;
     Denkt Marco an den Löwe im Zoo.
     Sein Löwe ist aus Schokolade, das macht ihn froh.
      
    3 
     Eichhörnchen springen
     © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-12-03
      
     Eichhörnchen sie springen.
     Von Ast zu Ast ohne Bammel.
     Im Herbst die Vögel singen.
     Unser Eichhörnchen Nüsse sammelt.
      
     Durch grüne Bäume versteckt.
     Läuft aus den Stamm hinauf.
     Wenn die Tierwelt es neckt.
     Macht es einen Weitsprung obenauf.
      
     Im Winter sucht es die versteckten Nüsse.
     Besucht beliebte Futterplätze.
     Hinterlässt im Schnee Abdrücke der Füsse.
      
     Gedanken an dritten Dezember.
     Als ein neues Türchen aufging.
     Ein Eichhörnchen aus Schokolade war darin.
     Liebt das Leben mit Freude ohne Hetze
      
    4 
     Auto ganz langsam
     © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-12-04
      
     Gemächlich zuckelt das Automobil.
     Durch die Straßen.
     Die Fortbewegung war das Ziel.
     Gemütlichkeit mit Maßen.
      
     Vier Räder braucht es zum Bewegen.
     Das Lenkrad ordert den Weg.
     Für die Schnelligkeit der erste Segen.
     Für die Zukunft ein kleiner Steg.
      
     Die Luftverpestung, die nimmt leider zu.
     Es hilft dem Neugierigen dieser Welt.
     Es knattert und rattert ohne ruh.
     Jedoch es kostet uns zuviel Geld.
      
    5 
     Stern leuchte heiter
     © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-12-05
      
     Stern du leuchtest in der Nacht.
     Hast leider keinen eigenen Schein.
     Die Helligkeit hat die Sonne gemacht.
     Gerade deshalb lade ich dich ein.
      
     Komm über mein Haus und leuchte heiter.
     Schenk uns den vertrauten Schein.
     Die Welt sie dreht sich weiter.
     Ich lass dich in mein Herz hinein.
      
     Wenn die Dunkelheit hereinbricht.
     Dann leuchtest du am klaren Himmel.
     Wenn die Sonne bringt das Licht.
     Dann legst du dich schlafen ohne Lichterflimmern.
      
      
      
    6 
     Nikolausstiefel in rot
     © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-12-06
      
     Des Morgens als ich aufwachte.
     Ging ich rasch zu der Tür.
     Und sieh was da mich anlachte.
     Es war ein roter Stiefel von mir.
      
     Frisch geputzt hatte ich ihn hinausgestellt.
     Den größten Stiefel den ich fand.
     Gestern Abend, da war es nicht mehr hell.
     Heute war er verziert mit einem Schleifenband.
      
     Oh, du lieber Heiliger Nikolaus.
     Wie jedes Jahr kommst du vorbei.
     Ich lass dich wieder herein in mein Haus.
     Dann bringst du feine Leckerei.
      
      
    7 
     Klee wartet
     © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-12-07
      
      
     Mit Schnee bedeckt sind die Auen.
     Kinder lieben das weiße Winterkleid.
     Nur die grüne Klee wartet aufs Tauen.
     Bald kommt wieder die Frühlingszeit.
      
     Im Sommer sich unter der Sonne reckt.
     Der Klee zwischen dem grünen Gras.
     Jetzt ist er unter Pulverschnee versteckt.
     Wartet auf das erste Frühlings-Nass.
      
     Wintermärchen im weißen Kleid.
     Kristall glitzert des Himmels Schnee.
     Träumende Weihnachts-Zeit.
     Flattert umher die Weihnachts-Fee.
      
    8 
     Nikolaus-Geschenk
     © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-12-05
      
     Oh Weihnachtsmann was ist geschehen?
     Deine Stimme klingt so traurig und allein.
     Waren die Stürme so stark am Wehen?
     Oder welches kann die Ursache sein?
      
     "Ich!", so fing er an, der Weihnachtsmann.
     "Ich, wollte mich eigentlich nicht beklagen.
     Mein Rücken ist müde und ach so krank.
     Ich muss alle weil die schweren Pakete tragen."
      
     "Sicher, die Kinder wollen Freude empfinden.
     Vergessen dabei die Liebe und das Herz.
     Ich habe niemals ein Geschenk bekommen.
     Das erfüllt mich mit großem Schmerz."
      
     "Oh Weihnachtsmann verliere nicht den Mut.
     Lieder und Gedichte sind doch für dich.
     Die Kinder haben Respekt vor Dir, ein wertvolles Gut.
     Und beim nächsten Mal ein Geschenk sicherlich."
      
     Im Kinderzimmer im Regale versteckt
     Bei einem kleinen Kinde, denn es dachte daran.
     Lag hergestellt aus Zucker  ein Konfekt.
     Ein Geschenk nur für den Weihnachts-Mann.
      
      
    9 
     Schneekristalle so kühl
     © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-12-07
      
     Schneekristalle sind wie Blüten.
     Zerbrechlich, liebreich doch kühl
     Sie wollen die Frostigkeit hüten.
     Bis in die Spitzen mit frischem Gefühl.
      
     Schneekristalle Gedankenverloren.
     Verschlafene Knospen sind kalt.
     Tröstende Sonnenstrahlen neu geboren.
     Brechen sich im gläsernen Wald.
      
     Schneekristalle vom Himmel fallen.
     Licht schwebt eingefangen im kalten Schein.
     Unter Kuppeln weißglänzendes Wohlgefallen.
     Lasst die Zauberwelt in dein Herz hinein.
      
     Vom Frost die Schönheit zählt.
     Einzelne Blüten haben die Möglichkeit
     Den Augenblick verrinnend gewählt.
     Das Schneeblühen macht sich im Winter breit.
      
    10 
     Haiku: Lebkuchen
     © Brigitte Obermaier, 2005-12-10
     Lebkuchen lecker
     Honig, Mandeln und Zucker
     Es macht leider dick
      
    11 
     Komet strahlend
     © Brigitte Obermaier, 2005-12-11
     Strahlend hell
     Von Dunkelheit umhüllt.
     Wunschtraum erfüllen.
     Leuchtender Gesell
      
      
    12 
     Mond
     © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-12-12
      
     Luna der Mond wirkt unheimlich anziehend.
     Doch gleichzeitig ist er unvorstellbar fern.
     Vom immerwährenden Wind die Wolken fliehend.
     Geheimnisvolle Himmelsscheibe will uns fordern.
      
     Mal schlank, mal kreisrund oder verschwunden.
     So wandert er durch die dunkle Nacht.
     Mondphasen den Zyklus bekunden.
     Der Sternen-Himmel über ihn wacht.
      
     Silbern rund dein Vollmond-Gesicht.
     Frau Luna ist für jede Form bekannt.
     Tiefdunkel bei Neumond der Himmel ist.
     Wer hat den Mann im Mond erkannt?
      
      
      
    13 
     Wolke im Sonnenlicht
     © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-12-13
      
     Des Morgens, wenn ich aufstehe.
     Beobachte ich das Erwachen.
     Am fernen Horizont ich sehe.
     Sonnenstrahlen den Tag anwachen.
      
     Zuerst dunkel noch von der Nacht.
     Der Blick aus dem Fenster lässt mich lauschen.
     Bin ich des Morgens aufgewacht.
     Lass mich von den kommenden Farben berauschen.
      
     Eine kleine, zarte Wolke kam daher.
     Blieb mitten im Sonnenlicht stehen.
     Für den Wind nicht allzuschwer.
     Liess er die Wolke weiter ziehen.
      
      
    14 
     Otto der Frosch
     © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-12-14
     Otto, der Frosch, suchte das Glück.
     Hüpft drei Schritte vor, zwei zurück.
     Er zermartete sich den Kopf oh je
     So machte er sich auf den Weg.
      
     Er fragte den Vogel dort oben auf dem Baum.
     Welches ist deines Glückes Traum?
     Der Vogel trällert ihm vor die Waldeslust.
     Ich hab mein Glück auf den Wipfel gesucht.
      
     Er springt weiter weg von seinem Teich.
     Durch die Wiese in des Waldes-Reich.
     Dort fragte er das schlaue Reh.
     Es sprach: Mein Glück ist der Wald am See.
      
     Die Schafe auf der Wiese mähen.
     Der Bauer muss sein Feld mit Körner säen.
     Der Salamander wärmt sich auf einem Stein.
     Das ist mein Reich, da will ich sein.
      
     Otto, der Frosch fand das Glück der Anderen.
     Erkannte an seinem Teich nach langem wandern.
     Als sein Reich und quackte laut verkündend.
     Mit Glück  am Teich wollte er eine Familie gründen.
      
    15Vier Kerzen suchen den Anker
     © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-12-15
      
     Sprach die erste Kerze mit goldenen Schein.
     Ich wärme und bin doch noch allein.
     Wahrlich, verkünden wollte ich den Frieden.
     Als mein Licht verlosch, konnte ich nicht siegen.
      
     Zwei Kerzen flackerten eine Woche später.
     Leider nur ein paar heisse Millimeter.
     Obwohl sich viele im Glauben befinden.
     Zerrann dieser und musste entschwinden.
      
     Drei Kerzen versuchten es aufs Neue.
     Sie sprachen von  Liebe und Treue.
     Sie spendeten Licht und nach kurzer Zeit.
     Ward keine mehr zum Brennen bereit.
      
     Unter Tränen setzte sich ein Kind dafür ein.
     Verteidigte die Menschen und dem goldenen Schein.
     Die vierte Kerze wollte ihr Licht weitergeben.
     Die Entscheidung war unser aller Segen.
      
     Nimm dein Leben in deine Hand.
     Wandere mit offenen Augen durch das Land.
     Wünsche der Menschheit Offenheit und Licht.
     Entfalte deine Seele, bereue nicht.
      
     Nimm die Hoffnung auch in schwerster Zeit.
     Finde den Anker und den Frieden seid dazu bereit.
     Suche den Glauben und halte ihn fest..
     Zeig es mit Liebe es wärmt dein eigenes Nest..
      
    16Schneemann Lachen
     © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-12-16
      
     Ein Schneemann wurde zum Helde.
     Er sang und pfiff und lachte.
     Auf schneebedecktem Felde.
     Dass die Tiere erwachten.
      
     Sein Körper aus Schneeball kugelrund.
     Schwarze Kohlenknöpfe am dicken Bauch.
     Rot seine Nase und schwarz sein Mund.
     Stillhalten das war sein Brauch.
      
     Ein Rabe flog von der Tanne Spitze.
     Amsel, Spatz, Meise flogen übers Eis.
     Sie setzten sich auf Rute und Mütze.
     Die anderen reihten sich auf im Kreis.
      
    17 
     Schlitten auf Bergeshöh
     © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-12-17
      
     Kalt scheint die Sonne durch das Nebelkleid.
     Die Felder sind mit Eis bedeckt und Schnee.
     Der Winter zeigt sein weißes Kleid.
     Das Sonnenlicht spiegelt sich im See.
      
     Wenn Blumen sind zugedeckt.
     Bäume ihr grünes Blattwerk abstreifen.
     Der Schneesturm um die Ecke weht.
     Will der Winter eingreifen.
      
     Der Schlitten wird hervorgeholt.
     Die Skier werden angebunden.
     Von Bergeshöh das Mäxchen jolt.
     Der Schneesturm ist entschwunden.
      
    18 
     Erinnerung an einen Sommertag 1998
     im Nymphenburger Park
      
     Ente und der Schnuller
     © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-12-18
      
    1Besucher sich im Parke tummeln.
     Die Blumen blühten prächtig.
     Erklang das Summen gelber Hummeln.
     Der Mensch fühlt sich viel zu mächtig.
      
    2Das Kleinkind sich über die Brüstung lehnt.
     Sah sich im Wasser spiegeln.
     Sie hatte Hunger, sich nach der Flasche sehnt.
     Entnahm den Schnuller um es zu besiegeln.
      
    3Enten und Schwäne schwammen im Kanal.
     Im Nymphenburger Park nähe einer Quelle.
     Da fiel dem Baby, ach wie fatal.
     Der Schnuller in die Wellen.
      
    4Potzblitz, waren die Tiere schnell.
     Sie wollten das Futter abpassen.
     Eine Ente war als erste zur Stell.
     Bekamm den Schnuller schnell zu fassen.
      
    5Stolz schwamm sie auf dem Wasser dahin.
     Das Kleinkind zappelte mit seinem Beinen.
     Die Ente hatte lustiges im Sinn.
     Das Kind vergass glatt das Weinen.
      
      
    19 
     Kerzenschein im Advent
     © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-12-19
      
     Die Adventszeit zum Vorbereiten.
     Anstimmen auf die Weihnachtszeit.
     Macht hoch die Tür klingt es bei Zeiten.
     Weihnachtslieder mit Verbundenheit.
      
     Vier Wochen lang zeigt die Adventszeit.
     Mit weihnachtlicher Vorfreude allezeit.
     Lass die Lieder erklingen.
     Dann werdet ihr Frieden finden.
      
     Können wir noch warten? Seid dazu bereit.
     Auf die Vorfreude mit Bedacht.
     Nachdenklich stimmende Dunkelheit.
     Der wärmende Kerzenschein uns anlacht.
      
      
    20 
     Der Traum-Weihnachts-Baum
     © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-12-20
      
     Heute Nacht da hatte ich einen Traum.
     Es stand auf dem Tisch vor mir.
     Mit Kerzen-Glanz ein Weihnachtsbaum
     Darum erzähl ich es heute dir.
      
     Die roten Kerzen in großer Zahl.
     Sie brannten hell hinein in den Raum.
     Ich hatte dies und das zur leuchtenden Wahl.
     Denn ich schmückte diesen Weihnachtsbaum.
      
     Zuckerkringel hängte ich an dem Ast daran.
     Kleine Zettelchen mit goldener Schrift.
     Darauf stand was man sich Wünschen kann.
     Vielleicht sogar eine Reise mit einem Schiff?
      
     Ein Engel zierte den Baum-Spitze so hold.
     Und unter dem duftenden Baume lagen.
     Kleine und große Päckchen mit Schleifen Gold.
     Für jeden etwas, es konnte sich keiner beklagen.
      
     Wie ich so in den Traum hineindachte.
     Erklang ein Glöckchen so silberhell.
     Doch als ich des Morgens erwachte.
     Verflog der Traum viel zu schnell.
      
     Ein Zettel lag auf dem Tische vor mir.
     Wenn du artig bist, erfüll ich dir deinen Traum.
     Es waren Grüße voll Liebe von dir.
     PS: Im Wohnzimmer steht dein Weihnachtsbaum.
      
    21 
     Advent zieht ein
     © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-12-21
     Kaum ist der Herbst vorbei.
     Die Kälte hält Einzug ins Land.
     Die Adventszeit zieht ein
     Der Winter hält mit fester Hand.
      
     Schneemann steht auf der Wiese.
     Hat eine rote dicke Nase.
     Erklingt des Schlitten Glöckleins Ton.
     Erwarten wir Knecht Ruprecht schon.
      
     Wie überzuckert fern und nah.
     Der Schnee fällt herab behende.
     Weiss sind Gärten und das Dach.
     Das Jahr neigt sich bald zu Ende.
      
    22 
     Schlittschuhlaufen  balanciert
     © Brigitte, Muenchen, 2005-12-22
      
     Kinderaugen strahlen, oh du schöne Weihnachtszeit.
     Weihnachtslieder mit stimmungsvollen Gesang.
     Geruhsame Tage zur besinnlichen Zeit
     Engelschöre mit zarten Stimmenklang.
      
     Tannenspitzen bedeckt mit weichem Schnee.
     Mit zarten Schneesternen verziert.
     Schlittschuhlaufen auf dem zugefrorenen See.
     Mit zaghaften Schritten balanciert.
      
     Christmette mit weihnachtlicher Andacht.
     Jesus Christ liegt in der Krippe darein.
     Schimmernde Weihnachtsnacht.
     Niemand braucht alleine zu sein.
      
    23 
     Eiszapfen am Dach.
     © Brigitte, Muenchen, 2005-12-23
     Eiszapfen hängen vom Dach.
     Gekühlt glitzern diese im Sternenlicht.
     Der Mond die Welt bewacht.
     Mit bester Aussicht.
      
     Raureif an dem Fenster hängt.
     Mein Atem eine Öffnung einhaucht.
     Schneeflocke auf die Erde drängt.
     Zarte Schneedecke unverbraucht.
      
     Unser Haus umgeben mit Gemäuer.
     Kuschelnd sitzen wir am Kamin.
     Erfreuen uns der Wärme Feuer
     So geht der Winter weiter dahin.
      
    24 
     Josef und Maria
     © Brigitte, Muenchen, 2005-12-24
      
     In der Krippe mit goldenem Stroh.
     Liegt das Jesuskind mit Liebe bewacht.
     Ein Komet zieht seine Bahn lichterloh.
     Hat die Freude im Herzen entfacht.
      
     Eine kleine Krippe aufgebaut.
     Gleich neben unserem Christbaum.
     Familien sitzen zusammen ganz vertraut.
     Erzählen vom Winternachtstraum.
      
     Spätabends geht’s zur Christmette.
     Der Glauben hilft uns dabei.
     Mit einer leuchtenden Lichterkette.
     Hinter Fenster mit Glasmalerei.
      
    25 
     Tannenbaum du kleiner
     © Brigitte, Muenchen, 2005-12-25
      
     Es war ein kleiner Tannenbaum.
     Wollte erleben einen Weihnachtstraum.
     Das Jahr über nahm keiner von ihm acht.
     Es war ein Krüppelbaum, darüber jeder lacht.
      
     Um ihm herum liegt Müll und Schutt.
     Achtlos hingeworfen vom Menschenhand.
     Abgase verpesten die Luft.
     Sie merken es nicht, sind ohne Verstand.
      
     Kaum tritt der Winter ins Land.
     Ist die Weihnachtszeit nicht mehr weit.
     Suchen sie ein Bäumchen im Tann.
     Eine reine Tanne soll es sein.
      
     Ausgegraben wurde dieser mit Ballen.
     Eingepackt in ein Netz.
     Die Äste nach oben gefangen.
     Abtransportiert aus dem Wald zuletzt.
      
     Schnee bedeckt die Erde mit Frieden.
     Der Tannenbaum erlebte ein Mirakel.
     Nur Liebe kann über die Menschheit siegen.
     Übersehen wurde des Bäumchens Makel.
      
     Weihnachtlich wurde der Baum geschmückt.
     Mit Kugeln, Lametta und Sternen aus Stroh.
     Kinder und Erwachsenen darüber sind entzückt.
     Ein schönes Weihnachtsfest macht jeden froh.
      
    26 
     Puderzuckerfeiner Schnee
     © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-12-26
      
     Pünktlich zur Weihnachtszeit.
     Hat es die letzten Tage frisch geschneit.
     Puderzuckerfein liegt der Schnee ums Haus.
     Aufgeregt laufen wir hinaus.
      
     Oh ihr Kinder, seht den Schnee.
     Bedeckt sind die Bäume und Hecken.
     Zum Schlittschuhlaufen geht’s zum See.
     Der zugefroren liegt um die Ecke.
      
     Die Tanne versteckt  die grünen Spitzen.
     Mit glänzenden Kerzen sind sie besteckt.
     Der Schneemann bekommt eine Mütze.
     All die Pracht wird mit Schnee bedeckt.
      
     Das Christkind war da zur rechten Zeit.
     Wir sangen Weihnachtslieder.
     Nun treffen wir zur Ferienzeit.
     Zum Erzählen, die Nachbarskinder wieder.
     Zum Erzählen, die Verwandtschaft wieder.
      
    27 
     Sturm im Park
     © Brigitte Obermaier, 2005-12-27
      
     Mit Nikolausmütze ging ich durch Park
     Ich wollte nur meine Ohren wärmen.
     Geniessen das Dasein, das macht stark.
     Von der Natur und der Luft schwärmen.
      
     Der Sturm lässt die Äste zusammenklappern
     Mispeln fallen vom Baume herab.
     Schwäne und Graugänse in der Kälte schnattern.
     Der Schnee ist zu wenig, eher zu knapp.
      
     Durch den Nymphenburger Park ein Jogger geht
     Dem Schneemann  auf der Wiese geht es nicht gut.
     Der aufbrausende Sturm durch die Bäume fegt.
     Da verliert der Schneemann seinen Hut.
      
      
    28 
     Christbaum mit Kerzen
     © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-12-28
      
     Kerzen mögen wir immer.
     Tobt der Schneesturm noch schlimmer.
     Besonders an dunklen Dezembertagen.
     Mit eigenen Licht braucht man nicht klagen.
      
     Wir wollen uns darauf freuen.
     Lassen wir uns von Kerzen betreuen.
     Wollen den Christbaum damit schmücken.
     Hören wir der Kinder entzücken.
      
     Kerzen haben eine eigene Sprache.
     Sie halten wärmende Abendwache.
     Darum wollen wir ein Licht anzünden.
     Und den Heiligen Abend verkünden.
      
    29 
     Herz mit Licht
     © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-12-29
      
     Ich weiss nicht so recht.
     Sind wir des Winter Knecht.
     Die Wochen ziehen dahin.
     Der Nebel zeigt seinen Sinn.
      
     Recht düster ist der Tag.
     Regen macht uns die Plag.
     Die Kälte ist Momentan da.
     Trübsinnige Zeiten machen nichts klar.
      
     Wir sehnen uns nach dem Licht.
     Nach Wärme und Geborgenheit.
     Adventskranz mit vier Kerzen.
     Schont wärmt das Licht unsere Herzen.
      
    30 
     Rückblick 2005
     © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-12-30
      
     Rückwirkend gesehen war das Jahr.
     Im großen und ganzen etwas trüb und etwas klar.
     Es wechselten sich ab Sonne und Regen.
     Sturm und Winde umeinanderfegten.
      
     Im Frühjahr  die Blumen konnten sprießen.
     Im Sommer konnten wir die Sonne genießen.
     Der Herbst zeigte seine Blätter ganz bunt.
     Der Winter hielt Einzug zur rechten Stund.
      
     So gesehen war das Jahr für uns eine Wonne.
     Hauptsache es war warm und es schien die Sonne.
     Was noch zu erzählen gab ist besonders klar.
     Ich denke, auch so wird das nächste Jahr
      
    31 
     Bereichere dein Jahr
     © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-12-31
      
     Mach dein Jahr nicht zum Argwohn und Groll
     Das Jahr ist lange, nutze es sinnvoll..
      
     Mach dein Jahr nicht negativ zunichte.
     Das Jahr ist zu lange, durchdenke es richtig.
      
     Erfülle dein Jahr mit erkämpften Lohn.
     Verbring dein Jahr nicht mit Spott und Hohn.
      
     Erfülle dein Leben mit lachendem Tanz.
     Das  Jahr verfliegt, lebe es sinnvoll und ganz.
      
     Das Leid setzt sich neben das Lachen.
     Das Jahr ist zu lange um es traurig zu machen.
      
     Das fügbare Jahr braucht der Welle Glück. 
     Nun bereichere dein Jahr Stück für Stück.
      
      
      
      
     Jahresüberblick Brigitte von 2005
      
     Januar
     Im Januar der Winter liess uns schnuppern.
     Brigitte stürzte sich hinein ins Tuppern.
     Die Schreibwerkstatt machte richtig Spass.
     Ob Hobby oder Arbeit auf uns war Verlass.
     Februar
      
      
     Der Februar liess uns gemeinsam genießen.
     Der März liess die ersten Blumen sprießen.
     März
     Ostern feierten wir im April mit Behagen.
     Leicht mussten wir übers Wetter uns beklagen
     Beim Tuppern erreichte Brigitte Mikrowelle und Fahrrad.
     Marco kam öfters zu uns ohne Klag.
     April
     Bei der Ausstellung zeigte jeder seine Leistung.
     Im Pelkovenschlösschen mit aquarellierter Meisterung.
     Mit der Isarcard fuhr ich kostenlos durch die Münchner Stadt.
     Hin und her, bis zur BUGA und mit Marco zum Tierpark.
     Mai
     Mit Zeichnen zog es Brigitte hinaus in die Natur.
     Hans erlebte beim Renovieren die Hochkonjunktur.
     Opa machte einen Rundflug mit Tante Ju.
     Wir schauten vom obersten Fenster aus zu.
     Juni
     Die Grippe hielt Brigitte fest im Bett.
     Hans fand die Erkältung bei sich nicht so nett.
     Wir trafen uns beim Brunch in Schongau für Nimmersatte.
     Zeigten meine Bilder, die sich in der Sonne verbogen hatten
     Juli
     Bei den Kaltenberger Ritterspielen waren wir gerne.
     Ansonsten zog’s uns wenig in die Ferne.
     Kristina musste ihre Hüfte operieren.
     Aufs neue die Beine zum Laufen trainieren.
     August
     Brigitte und Kristina tummelten sich in Abano.
     Die sonnige wärme machte uns dort so froh.
     Venedig lud ein zum Durchwandern die Stadt.
     Verhangen die Gebäude und Chinesen nicht zu knapp.
     September
     Im September fegte der Sturm auf den Staub.
     Der Herbst hielt Einzug mit bunten Laub.
     Im Oktober durften wir nach Ägypten reisen.
     All Inklusive waren Aufenthalt und Speisen.
     November
     Im November kam schon der erste Schnee.
     Und wir erfuhren es seien Zwillinge unterwegs.
     Wasserschaden machte uns Ärger ohne Ende.
     Reparieren wurde für Hans zur Missbehagen -Legende.
     Dezember
     Im Dezember war eine Ausstellung im Rathaus angesagt.
     Brigitte besuchte den Christkindlmarkt mit Schnee wie gewagt.
     Der Schnee liess uns am Monatsende versinken.
     Mit Sekt durften wir aufs neue Jahr trinken.
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
      
     Radio Arabella vergisst die Deutsche Sprache
     © Brigitte, Muenchen, 2005-12-21
     Oh Radio Arabella-Haus!
     Seid ihr vor dem aus?
     Ich hörte sogerne euren Sender
     Bringt nur noch Texte mit schwarzen Ränder
      
     Was macht ihr nur mit der Melodie.
     Das hat nix mehr zu tun mit Harmonie.
     Mit traurigem Ermessen
     Seid ihr nur noch amerikanisches versessen.
      
     Ihr seid tief gesunken.
     Habt ihr zuviel englischen Slang getrunken?
     Wo bleibt das Deutsche Wort.
     Ihr jagt es einfach fort!
      
     Lieber Radio Arabella Macher.
     Wir wollen keinen amerikanischen Sacher.
     Wir haben so viele schöne Lieder im deutschen Haus.
     Mach doch wieder deinen altgewohnten Mix daraus.
      
     Du musst nur die Einteilung etwas verschieben.
     Mische munter mit deutschem Belieben.
     Vergiss nicht die Hörer werden dir Dankbar sein.
     Und schalten endlich wieder Radio Arabella ein.
      
      
      
     Radio Charivari vergisst die Deutsche Sprache
     © Brigitte, Muenchen, 2005-12-21
     Oh Radio Charivari-Haus!
     Seid ihr vor dem aus?
     Ich hörte sogerne euren Sender
     Bringt nur noch Texte mit schwarzen Ränder
      
     Was macht ihr nur mit der Melodie.
     Das hat nix mehr zu tun mit Harmonie.
     Mit traurigem Ermessen
     Seid ihr nur amerikanisches versessen.
      
     Ihr seid tief gesunken.
     Habt ihr zuviel englischen Slang getrunken?
     Wo bleibt das Deutsche Wort.
     Ihr jagt es einfach fort!
      
     Lieber Radio Charivari Macher.
     Wir wollen keinen amerikanischen Sacher.
     Wir haben so viele schöne Lieder im deutschen Haus.
     Mach doch wieder deinen altgewohnten Mix daraus.
      
     Du musst nur die Einteilung etwas verschieben.
     Mische munter mit deutschem Belieben.
     Vergiss nicht die Hörer werden dir Dankbar sein.
     Und schalten endlich wieder Radio Charivari ein.
      

     
      zauberhaften Gruss von  Zauberblume
     

     

     

     
     

     

     

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